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Im frühen Stadium verursacht Brustkrebs keine Beschwerden oder Schmerzen. Umso aufmerksamer sollten Frauen bei der Selbstuntersuchung auf bestimmte Anzeichen achten, die auf einen möglichen Krebs hindeuten könnten. Sollten Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome bei sich entdecken, zögern Sie nicht und suchen Sie Ihren Frauenarzt auf! Je früher Brustkrebs erkannt wird, umso besser sind die Behandlungsaussichten.
Knoten in der Brust Knoten sind erst ab ca. 2 cm Größe tastbar abhängig von der Lage (direkt unter der Haut oder tiefer), der Brustdichte (knotige oder nicht knotige Brust) und der Brustgröße. Sie lassen sich nicht verschieben, fühlen sich fest an und schmerzen in der Regel nicht. Die meisten Brusttumore (55 Prozent) treten im oberen äußeren Bereich der Brust auf, 15 Prozent an der Brustwarze und im inneren oberen Bereich. Veränderungen der Brustwarzen Einziehungen an einer Stelle oder Einsenkungen der gesamten Brustwarze sind ebenso ein Alarmsignal wie Entzündungen und Hautveränderungen oder Absonderungen, besonders wenn sie blutig oder klar sind und nur einseitig auftreten. Änderungen der Brustgröße Bei den meisten Frauen sind die Brüste verschieden groß. Wenn der Größenunterschied jedoch neu auftritt oder wenn die Haut an einer Stelle eingezogen wird, ist dies ein Grund, zum Arzt zu gehen. Auch das unterschiedliche Verhalten beider Brüste beim Heben der Arme ist ein Zeichen, das abgeklärt werden muss. Hautauffälligkeiten Einziehungen und andere auffällige Veränderungen der Haut (Großporigkeit, Orangenhaut") sind ein mögliches Warnzeichen für Brustkrebs, ebenso wie plötzliche, nicht abklingende Rötungen und Entzündungen. Schwellungen in der Achselhöhle Sind die Achsellymphknoten geschwollen, kann das auf Brustkrebs im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium hinweisen.
Prof. Beckmann, Universität-Frauenklinik Erlangen
Fachliche Beratung
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